Digital Audio Broadcasting, kurz DAB+, hat in den letzten Jahren den Hörfunk in der Hauptstadt revolutioniert. Mit verbesserter Klangqualität und Vielfalt an Sendern bietet DAB+ ein völlig neues Hörerlebnis. Dieser Artikel gibt einen Überblick über die Entwicklung von DAB+ in Berlin, listet die Empfangsdaten auf und stellt die wichtigsten Radiosender vor.
DAB+ Senderliste für Berlin
Berlin verfügt über ein umfangreiches DAB+ Radioangebot mit insgesamt 70 empfangbaren Sendern. Die digitalen Radioprogramme werden über verschiedene Kanäle (7B, 7D, 12D und weitere) ausgestrahlt und bieten eine breite Palette an Formaten – von Mainstream über Dance bis hin zu Schlager. Seit März 2024 wurde das Angebot noch vielfältiger, da mit „FG CHIC. Berlin“ und „Metropol FM“ zwei neue mehrsprachige Programme hinzugekommen sind.
Hier ist die vollständige DAB+ Brandenburg Tabelle:
| Sendername | Kanal / Multiplex |
|---|---|
| Absolut relax | 5C |
| Deutschlandfunk | 5C |
| Deutschlandfunk Kultur | 5C |
| Deutschlandfunk Nova | 5C |
| Dokumentar- und Debattenprogramm | 5C |
| ERF Plus | 5C |
| Klassik Radio | 5C |
| Radio Bob! | 5C |
| Radio Horeb | 5C |
| Schlagerparadies | 5C |
| Schwarzwaldradio | 5C |
| Sportradio Deutschland | 5C |
| Sunshine Live | 5C |
| Technobase.fm | 5C |
| 88vier | 7D |
| Alex Berlin | 7D, 12D (ab 2026) |
| Antenne Brandenburg (Potsdam) | 7D |
| Antenne Brandenburg (Cottbus) | 7D, 10B |
| Antenne Brandenburg (Frankfurt/Oder) | 7D, 10B |
| Antenne Brandenburg (Perleberg) | 7D, 10B |
| Antenne Brandenburg (Prenzlau) | 7D, 10B |
| BR Heimat | 7D |
| BR-Klassik | 7D |
| COSMO | 7D, 10B |
| Die Maus | 7D |
| Fritz | 7D, 10B |
| Inforadio | 7D, 10B |
| Radio Eins | 7D |
| radio3 vom rbb | 7D |
| rbb 88.8 | 7D, 10B |
| kulturradio rbb | 10B |
| radio1 rbb | 10B |
| 94,3 RS2 Berlin-Brandenburg | 10B |
| Schlager Radio | 10B |
| 106.4 pure fm | 7B |
| ByteFM | 7B |
| JAM FM | 7B |
| Gold | 7B |
| FGCHIC. Berlin | 7B |
| Maxx FM | 7B |
| Megaradio Mix | 7B |
| Metropol FM | 7B |
| Radio Holiday | 7B |
| Radio Orient | 7B |
| Radio Paradiso | 7B |
| Radio TEDDY | 7B |
| Schlager Radio+ (SchlagerMIXX) | 7B |
| Star*Sat Radio | 7B |
| Radio Potsdam | 12D |
| Radio Bollerwagen | 12D |
| Kiss FM | 12D |
| jazz fm | 12D |
Die DAB+ Senderlandschaft in Berlin zeichnet sich durch ein vielfältiges Angebot an Radioprogrammen aus, die über sogenannte Ensembles verbreitet werden. Ein Ensemble ist im DAB+ Kontext ein "Programmpaket" oder Multiplex, das mehrere Radiosender digital bündelt und gemeinsam über eine Frequenz ausstrahlt. Dies ermöglicht eine effizientere Nutzung des Frequenzspektrums und eine größere Programmvielfalt im Vergleich zum analogen UKW-Radio.
In der Hauptstadtregion sind sowohl öffentlich-rechtliche als auch private Ensembles aktiv, die eine breite Palette an Hörfunkprogrammen für unterschiedliche Geschmäcker bereithalten. Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) betreibt beispielsweise mehrere Multiplexe. Eines der wichtigen Ensembles des rbb sendet auf Kanal 10B und versorgt nahezu flächendeckend Berlin und Brandenburg. Hier finden sich öffentlich-rechtliche Programme wie rbb 88.8 und rbb24 Inforadio, aber auch private Sender wie 94,3 RS2 Berlin-Brandenburg und Schlager Radio. Ein weiteres rbb-Ensemble auf Kanal 7D ist stärker auf Berlin ausgerichtet und bietet unter anderem Programme wie radioeins und Fritz, ergänzt durch überregionale ARD-Angebote wie BR Heimat oder BR-Klassik.
Parallel dazu existieren mehrere private DAB+ Plattformen. Der Kanal 12D ist ein bedeutendes Ensemble für private Radiosender, das Hörer in Berlin und weiten Teilen Brandenburgs erreicht. Hier sind zahlreiche private Programme gebündelt, darunter bekannte Namen wie 104.6 RTL, 105.5 Spreeradio, bigFM Berlin und Energy Berlin. Auch Spartenkanäle wie JazzRadio Berlin oder pure fm sind in diesem Ensemble zu finden. Ein weiteres Ensemble, das primär Berlin und das nähere Umland abdeckt, sendet auf Kanal 7B und bietet ebenfalls eine Reihe privater Programme.
Die Reichweite und Qualität des DAB+ Empfangs wird durch ein Netz von Sendestandorten mit unterschiedlichen Leistungen gewährleistet. Markante Standorte in Berlin sind beispielsweise der Alexanderplatz, von dem aus Ensembles mit einer effektiven Strahlungsleistung (ERP) von 10 kW ausgestrahlt werden, oder der Schäferberg mit 2 kW ERP. Auch außerhalb der direkten Stadtgrenzen tragen Sender, wie der in Cottbus mit 10 kW oder in Frankfurt (Oder)/Booßen mit 5 kW, zur Versorgung der Region bei. Diese Kombination aus leistungsstarken Sendern und der digitalen Übertragungstechnologie sorgt für einen robusten und rauschfreien Empfang der vielfältigen DAB+ Programme in Berlin und Brandenburg.








Das DAB+-Angebot in Berlin zeichnet sich durch eine bemerkenswerte Vielfalt aus, die weit über das traditionelle UKW-Spektrum hinausgeht und für nahezu jeden Geschmack das passende Programm bereithält. Hörerinnen und Hörer in der Hauptstadtregion können aus einer Fülle von Sendern wählen, die unterschiedlichste musikalische Genres, informative Formate und spezialisierte Inhalte bieten.
Im Bereich der öffentlich-rechtlichen Sender des rbb finden sich etablierte Programme wie rbb24 Inforadio, das sich an ein Publikum richtet, das stets umfassend über aktuelle Nachrichten und Hintergründe informiert sein möchte. Für jüngere Hörer, die abseits des Mainstreams unterwegs sind, bietet Fritz eine Mischung aus alternativer Musik und jugendkulturellen Themen. Wer ein anspruchsvolleres Musikprogramm und tiefgründige Gespräche schätzt, findet bei Radio Eins ein Zuhause, während radio3 vom rbb Liebhaber klassischer Musik und kultureller Inhalte anspricht.
Die private Radiolandschaft auf DAB+ in Berlin ist ebenso facettenreich. Pop- und Chartmusik-Fans kommen bei Sendern wie 104.6 RTL oder 94.3 rs2 auf ihre Kosten, die ein breites Publikum ansprechen. Für spezifischere musikalische Vorlieben gibt es pure fm mit elektronischer Tanzmusik für Partygänger und Club-Enthusiasten, während Schlager Radio die Herzen von Fans deutscher Schlagermusik höherschlagen lässt. Freunde des Jazz finden bei JazzRadio Berlin ihre Nische, und Rockliebhaber kommen bei Star FM Rock auf ihre Kosten. Auch an die jüngsten Zuhörer ist gedacht: Radio Teddy bietet kindgerechte Unterhaltung und Musik. Spezielle Interessen bedient beispielsweise Metropol FM mit einem Programm für die türkischsprachige Gemeinschaft. Nationale Angebote wie Deutschlandfunk Kultur bereichern das Spektrum mit einem bundesweiten Kulturprogramm, das sich als "Feuilleton im Radio" versteht, und Deutschlandfunk liefert ein informationslastiges Programm mit hohem Wortanteil. Diese breite Palette zeigt, wie DAB+ in Berlin die Radiolandschaft bereichert und eine maßgeschneiderte Hörerfahrung ermöglicht.
















Die Anfänge von DAB+ in Berlin
Schon 1995 starteten in Deutschland erste DAB-Versuche. Doch aufgrund begrenzter Sendeleistung konnte sich DAB außerhalb Bayerns nicht durchsetzen. Erst 2011 kam mit Einführung von DAB+ die Wende in Berlin. Dank höherer Reichweite und besserem Geräteangebot stieg das Interesse bei Hörern und Sendern. Die bundesweite Ausstrahlung von Programmen auf einem Kanal ist ein großer Vorteil in der Berliner Radiolandschaft.
Heute sind in Berlin über 80 Sender auf verschiedenen DAB+ Kanälen empfangbar. Sowohl der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) als auch private Anbieter haben das Digitalradio stark ausgebaut. 2022 kamen weitere lokale Anbieter und Freie Radios dazu. Die Medienanstalt Berlin-Brandenburg treibt die Digitalisierung weiter voran. DAB+ etabliert sich damit immer mehr als Radiostandard der Zukunft.
Welche Neuigkeiten gibt es zum Digitalradio in Berlin?
Die Digitalradio-Landschaft in Berlin und Brandenburg erfährt derzeit eine dynamische Entwicklung, die maßgeblich durch politische Entscheidungen und technische Erweiterungen vorangetrieben wird. Ein zentraler Schritt ist die neue Ausschreibung von DAB+-Übertragungskapazitäten durch die Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb), die im März 2026 auf den Weg gebracht wurde. Ziel ist eine flächendeckende Verbreitung privater Hörfunkprogramme über insgesamt sechs regionale Multiplexe, welche die bisherigen Kapazitäten auf den Kanälen 10B und 12D ablösen werden. Diese neue Struktur erfordert von den Radiomachern eine verpflichtende Regionalisierung ihrer Programme für sechs definierte Gebiete, inklusive Berlin und Umland, mit dem Fokus auf stündliche lokale Nachrichten und Berichterstattung zwischen 6 und 18 Uhr. Die Aufnahme des Sendebetriebs für die neuen Programme ist spätestens für den 1. September 2028 vorgesehen.
Bereits im Juni 2025 wurden wichtige Weichen gestellt, als der Medienrat der mabb acht DAB+-Programmplätze vergab. Hierbei erhielten 94,3 RS2 Berlin-Brandenburg und Schlager Radio Kapazitäten auf dem reichweitenstarken DAB+-Kanal 10B des rbb, wodurch sie erstmals die gleiche technische Reichweite wie die öffentlich-rechtlichen Programme erzielen konnten. Weitere sechs Programmplätze wurden auf den Kanälen 12D und 7B zugeteilt, wobei Kanal 7B speziell Berlin und das Umland bis zum Autobahnring A10 versorgt. Ab 2028 werden zudem öffentlich-rechtliche, private und nichtkommerzielle Sender dieselben Sendeanlagen nutzen, was eine gleichbleibend hohe Qualität im gesamten Sendegebiet gewährleisten soll. Auch der offene Kanal ALEX Berlin und der nichtkommerzielle Lokalhörfunk erhalten dedizierte Übertragungskapazitäten.
Die Netzabdeckung in Berlin und Brandenburg ist bereits weit fortgeschritten; der DAB+-Kanal 10B bietet nahezu flächendeckende Versorgung, unterstützt durch zwölf Sendestandorte allein in Brandenburg. Bundesweit wird der Ausbau des DAB+-Sendernetzes ebenfalls kontinuierlich vorangetrieben. Deutschlandradio plant bis Ende 2026 insgesamt 192 Senderstandorte, und Media Broadcast erweitert die erste nationale DAB+-Plattform um neun weitere Sender. Diese Maßnahmen führen dazu, dass bis Ende 2026 fast 80 Millionen Menschen in Deutschland die nationalen DAB+-Programme zu Hause mit einer Zimmerantenne empfangen können, was über 92 Prozent der Bevölkerung entspricht, während die mobile Versorgung über 98 Prozent liegt.
Parallel zu diesen Entwicklungen schreitet die Digitalisierung des Hörfunks voran. Seit Juni 2026 hat Deutschlandradio in ausgewählten Regionen mit guter DAB+-Versorgung kleinere UKW-Sender abgeschaltet, um die parallele Verbreitung von Deutschlandfunk und Deutschlandfunk Kultur zu beenden. Dies unterstreicht den Trend weg vom analogen und hin zum digitalen Radioempfang. Für die Freien Radios in Berlin und Potsdam bedeutet das Jahr 2026 jedoch eine Zäsur, da sie ihre UKW-Frequenzen verlieren und fortan ausschließlich über DAB+ und Online-Streams zu empfangen sind. Dies wirft Fragen hinsichtlich der Reichweite und des Zugangs für ihre Hörerschaft auf. Insgesamt zeigt sich, dass DAB+ in Berlin und Brandenburg durch gezielte politische Entscheidungen, technische Aufrüstungen und eine wachsende Programmlandschaft als zukunftsfähiger Radiostandard etabliert wird, der auch im Bevölkerungsschutz durch Systeme wie "Automatic Safety Alert" (ASA) eine wichtige Rolle spielt.
Fazit
DAB+ hat die Radiolandschaft Berlins stark geprägt und entwickelt sich mehr und mehr zum Standard. Vielfalt, verbesserter Klang und überregionale Sender überzeugen die Hörer. Sowohl öffentlich-rechtliche als auch private Sender haben DAB+ stark ausgebaut. Die Zukunft des Radios in Berlin ist digital.


DAB Angebote für Berlin viel zu einseitig. Zu viel Pop und Schlagerkram. Sehr wenig Informationssender mit gesprochendem Wort, keine Jazz Funk und Swing Angebote. Schalte wieder um auf UKW.
Fairerweise muss man aber sagen, dass es mehrere Programme für Dance / Club, Rock, Oldies, HipHop/R’n’B und Weltmusik gibt. Mit Bayern 2, DLF Nova und WDR 5 empfangen Sie auch noch drei anspruchsvolle Wortprogramme in der Hauptstadt (nur über DAB+). Alles in allem ein tolles Angebot, nachdem sich Hörerinnen und Hörer in anderen Regionen sehnen.
Ich vermisse seit Ende 2022 Bayern 2 und WDR 5 die besten Sender im Angebot. Wurden die abgeschaltet im Berliner Raum – Warum? Das ist einfach Kulturlosigkeit🤔
Wer sucht denn diese DAB+-Sender nach welchen Kriterien aus? Ich halte jedenfalls das Angebot von kulturorientierten Sendern für enttäuschend schmal. Ich hätte erwartet, MDR Kultur, SWR 2, NDR Kultur und andere vergleichbare Sender empfangen zu können.
Aber vielleicht gibt es ja noch eine Erweiterung. Die Empfangsqualität von DAB ist natürlich wunderbar!
Jürgen Wolf
Auch ich Frage mich, wer die Programme nach der Vielseitigkeit aussucht. Es kann doch nicht nur „Hipp Hopp“ übertragen werden. Das Angebot an Klassik Sendern ist auch mehr als dürftig. Selbiges an seriösen Inhalten (Nachrichten, Beiträge, Kultur etc.) ebenso.
bin leider auch ziemlich enttäuscht, dass es keinen einzigen Jazz Sender gibt
Auch ich vermisse einen Jazz-Anbieter. Country Sender gibt es auch nicht. Sehr bedauerlich.
Hallo Schönen Guten Morgen vom Nodharzrand aus Ballenstedt Graue 7 im Ortsteil Rieder , Heute sind wieder Überreichweiten auf DAB Plus Emfange Heute am 29 10.2021 Kanal 7D und 10B sehr gut Kanal 12D Eingeschränkt mit Portabelradio Indor Teleskopantenne , E-Mail [email protected] Amateurfunker mit Rufzeichen DG1HOS seit 1997
DAB+-Angebot in Berlin-Brandenburg sehr unausgewogen:
– Die DAB+ Mehrheit besteht aus „seelenlosen Musikdampfern“ wie sie auch auf normalem UKW zwischen Flensburg und Garmisch-Partenkichen hörbar sind
– Zumindest in Berlin büsst man auf DAB+ im Vergleich zu UKW auch noch u.a. Jazz-Radio und BBC-World ein, obwohl „dank“ starker Kompression bei DAB+ – was teils stark auf die Tonqualität geht – durchaus noch Platz für diese Sender wäre.
Schlußfazit in Kürze: Der bzw. die Verantwortlichen für die Programmauswahl für DAB+ Empfang in Berlin-Brandenburg machen ihren Job bei wohl guten Gehalt völlig unzureichend – und das obwohl DAB+ durchaus Platz für ausgewogenere Programmvielfalt incl. mehr Kultur und Infoprogramme ohne der Notwendigkeit für starke Komprimierung bietet. Oder bestimmt im Hintergrund eine komplett inkometente und bürgerferne Politik in Wahrheit über den Inhalt der DAB+ Pakete?
Hallo zusammen,
heutzutage geht es in der Medienbranche wie in vielen anderen Branchen nur um Macht-, Markt- und Profitleidenschaft Der Umstieg von UKW auf DAB+ mag hinsichtlich Wirtschaftlichkeit und Umweltaspekte auch gut sein, aber ob der Empfang von 82 Sendern in BLN/BRGB nun für die Endverbraucher/Innen einen wirklichen Mehrwert bietet, steht auf einem anderen Blatt. Für mich als unwissender Kleinbürger stellt sich ohnehin die Frage, wer von ca. 83 Mio. Einwohnern deutschlandweit so viele Radioprogramme konsumieren wird. Zumal es ja heutzutage noch einen Haufen alternative Möglichkeiten zum passiven Radiohören gibt (Streaming, Poadcast, Mediatheken, Internetradio weltweit, Satellit usw.. Und eben, um wenigstens 10 bis 100 Hörer/Innen auf den Sender zu bringen, spielen die meisten Sender die kommerzielle Einheitssoße an Musik. Kulturpolitik und Klassik hört eher die elitäre Schicht in unserer Gesellschaft (ja, es gibt auch Abweichungen, wo der Normalverdiener zuhört :-)), aber die breite Masse vom ausführenden Volk hört keine Klassik oder höchstens mit melodischen Popelementen aufbereitete Klassik (z.B. A. Rieu, D. Garrett usw.). Kurzum: Man könnte schreiben und diskutieren…. Mir reichen für die meiste Zeit am Tag in meinem Sendegebiet BLN/BRBG die etablierten Sender auf UKW und wenn ich keine Lust auf Radio habe, höre ich meine Musikzusammenstellung vom USB-Stick oder Smartphone :).
Ich habe DAB bei Freunden mehrmals probiert. Mein ganz persönliches Fazit: Ich bleibe bei UKW, je nach Gusto Webangebote von ÖR-Sendern, die ich gerne mal höre, BuLi-Livestream der ARD (besser als jedes überteuerte Privat-TV) und, vor allem völlig analog und von niemandem protokolliert und Cookiegetracket: Vinyl auf’m Plattendreher und Musikkassetten in meinem High-End Kassettendeck. DAB? Nee. Nix für mich.
Sehe ich genauso!
Ich benutze nach wie vor Tonband, Plattenspieler und einen analogen Tuner – alles von Technics – in wunderbarem warmen Sound.
Die DAB Qualität bewegt sich auf mittlerem mp3 Niveau.
Leider nicht so gut. Gute Radiosender sind einfach nicht zu hören z. Beilspiel Rockland Radio. Nur deutscher Schlagerkram und wenig Sender die hörenswert sind. Keine Ausländischen Sender kein BBC oder gar Planet Rock U.K. das Letztere hatte man in Berlin 2006 – 2010 hören können auch die BBC. Langweiliges Bukett Qualität wird bei der Vergabe von Sendelizenzen nicht berücksichtigt. Aidaradio oder Schlager +das ist nicht meines. Da bleibt nur noch Internetradio das ich seit je her nutze, oder die Telefonapp. Für mich nichts hörenswertes dabei. Star FM oder Radio Bob intressiert mich nicht. Musiktitel werden einfach unterbrochen und mit Werbung voll gespickt. Bei Klassik Radio funktioniert das aber gut da weis was man hat.
Die Empfangsqualität ist ja sehr gut. Aber mir ist ein Rätsel warum so ein großer Aufwand für so viele völlig überflüssige Mini-Sender betrieben wird, während die interessanten, großen Sender aus den Bundesländern nirgendwo bundesweit empfangen werden können. Warum gibt es z.B in Berlin die NDR Sender nicht zu hören ? Ich habe festgestellt, dass ich DAB+ nicht brauche, weil ich alles, was ich brauche, über Internetradio bequem erreichen kann.
Es stimmt, dass mehrere Klassiksender fehlen. Das ist sehr bedauerlich. Wer will denn den seichten Mist anhören?
Seit Januar 2023 scheint SWR3 in Berlin nicht mehr über DAB+ empfangbar zu sein obwohl der Sender oben in der Liste noch aufgeführt ist. Unverständlich, handelt es sich dabei doch um einen der meistgehörten Regionalsender in ganz Deutschland. Schwarzwaldradio zum Beispiel ist aber weiter im Berlin zu hören. Mich würde interessieren, aus welchem Grund SWR3 nicht mehr zu empfangen ist.