Digital Audio Broadcasting, kurz DAB+, hat in den letzten Jahren den Hörfunk in der Hauptstadt revolutioniert. Mit verbesserter Klangqualität und Vielfalt an Sendern bietet DAB+ ein völlig neues Hörerlebnis. Dieser Artikel gibt einen Überblick über die Entwicklung von DAB+ in Berlin, listet die Empfangsdaten auf und stellt die wichtigsten Radiosender vor.
Inhalt
DAB+ Senderliste für Berlin
Berlin verfügt über ein umfangreiches DAB+ Radioangebot mit insgesamt 70 empfangbaren Sendern. Die digitalen Radioprogramme werden über verschiedene Kanäle (7B, 7D, 12D und weitere) ausgestrahlt und bieten eine breite Palette an Formaten – von Mainstream über Dance bis hin zu Schlager. Seit März 2024 wurde das Angebot noch vielfältiger, da mit „FG CHIC. Berlin“ und „Metropol FM“ zwei neue mehrsprachige Programme hinzugekommen sind.
| Sendername | Kanal / Multiplex |
|---|---|
| 94.3 RS2 Berlin-Brandenburg | 10B |
| Antenne Brandenburg (Potsdam) | 10B |
| Antenne Brandenburg (Cottbus) | 10B |
| Antenne Brandenburg (Frankfurt/Oder) | 10B |
| Antenne Brandenburg (Perleberg) | 10B |
| Antenne Brandenburg (Prenzlau) | 10B |
| Fritz | 10B |
| Inforadio | 10B |
| radioBERLIN 88.8 | 10B |
| Schlager Radio | 10B |
| 104.6 RTL | 12D |
| 105'5 SPREERADIO | 12D |
| ALEX Radio | 12D |
| BB RADIO | 12D |
| bigFM | 12D |
| Domradio | 12D |
| ENERGY BERLIN | 12D |
| ERF Pop | 12D |
| Kiss FM | 12D |
| POWER RADIO | 12D |
| Radio Bollerwagen | 12D |
| Radio Cottbus | 12D |
| Radio Paloma | 12D |
| ROCKLAND | 12D |
| STAR FM MAX ROC | 12D |
| 106.4 pure fm | 7B |
| 88vier | 7B |
| ByteFM | 7B |
| Discofox Antenne | 7B |
| ELLA? ELLA! | 7B |
| FGCHIC. Berlin | 7B |
| Gold | 7B |
| JAM FM | 7B |
| Maxx FM | 7B |
| Megaradio Mix | 7B |
| Metropol FM | 7B |
| Radio Holiday | 7B |
| Radio Orient | 7B |
| Radio Paradiso | 7B |
| Radio TEDDY | 7B |
| Schlager Radio+ (SchlagerMIXX) | 7B |
| Star*Sat Radio | 7B |
Die DAB+-Senderlandschaft in Berlin zeichnet sich durch eine bemerkenswerte Vielfalt und eine robuste Empfangsqualität aus, die das digitale Radioerlebnis in der Hauptstadtregion prägt. Im Kern des DAB+-Systems stehen sogenannte "Ensembles" – digitale Programmpakete, die mehrere Radioprogramme bündeln und auf einer einzigen Frequenz übertragen. Dies ermöglicht eine effizientere Nutzung des Frequenzspektrums im Vergleich zum analogen UKW-Rundfunk und bietet Hörerinnen und Hörern eine deutlich größere Auswahl.
In Berlin können Hörer auf ein umfangreiches Angebot von rund 70 bis über 80 DAB+-Programmen zugreifen, die sowohl öffentlich-rechtliche als auch private Sender umfassen. Die Programme werden über verschiedene Ensembles verbreitet, die von unterschiedlichen Betreibern verantwortet werden.
Ein zentraler Akteur ist der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb), der zwei eigene Ensembles für Berlin und Brandenburg betreibt. Im Berliner rbb-Ensemble (Kanal 7D) sind neben den eigenen Programmen wie rbb 88.8, rbb24 Inforadio, Fritz und radioeins auch Programme anderer ARD-Anstalten zu empfangen, darunter beispielsweise BR-Klassik, BR Heimat und WDR 5. Die Ausstrahlung erfolgt unter anderem von markanten Standorten wie Berlin-Scholzplatz und Berlin-Alexanderplatz, die jeweils mit einer Sendeleistung von 10 Kilowatt (kW) operieren.
Parallel dazu existieren in Berlin und Brandenburg mehrere private DAB+-Ensembles, die die Programmvielfalt erheblich erweitern. Ein Ensemble speziell für Berlin (Kanal 7B) versammelt eine breite Palette privater Anbieter. Hier finden sich Sender wie 106.4 pure fm, 94.3 rs2, 104.6 RTL, JAM FM, Kiss FM, Megaradio Mix, Metropol FM, Radio Paradiso und Radio TEDDY. Dieses Ensemble wird ebenfalls von Standorten wie Berlin (Alexanderplatz) mit 10 kW und Berlin (Scholzplatz) mit 5 kW versorgt.
Ein weiteres privates Ensemble, das Berlin und Brandenburg abdeckt (Kanal 12D), bietet zusätzliche Programme wie 105'5 SPREERADIO, Berliner Rundfunk 91.4, BB Radio, bigFM, Energy Berlin 103,4, Radio Paloma und Schlager Radio. Senderstandorte für dieses Ensemble sind unter anderem Berlin (Alexanderplatz) mit 10 kW und Berlin (Schäferberg) mit 2 kW.
Ergänzt wird das regionale Angebot durch die bundesweiten DAB+-Ensembles. Der "1. Bundesmux" (Kanal 5C), betrieben von Media Broadcast, umfasst bekannte Programme wie Deutschlandfunk, Deutschlandfunk Kultur, Deutschlandfunk Nova, Klassik Radio, Radio Bob! und Rock Antenne. Die Verbreitung erfolgt in Berlin unter anderem über den Standort Berlin-Scholzplatz mit einer Leistung von 10 kW. Der "2. Bundesmux" von Antenne Deutschland bietet weitere private Programme auf bundesweiter Ebene.
Die digitale Übertragung via DAB+ ermöglicht nicht nur eine rauschfreie Klangqualität, sondern auch den Empfang zahlreicher Zusatzdienste wie Programminformationen und Bilder, was das Radiohören in Berlin zu einem modernen und vielseitigen Erlebnis macht.








Die DAB+-Senderlandschaft in Berlin präsentiert sich als ein facettenreiches Mosaik aus Information, Unterhaltung und spezialisierten Musikrichtungen, das eine breite Palette an Hörinteressen abdeckt. Von nationalen bis zu lokalen Programmen reicht das Angebot, das weit über die traditionellen UKW-Frequenzen hinausgeht und für jeden Geschmack etwas bereithält.
Im Bereich der öffentlich-rechtlichen Sender finden Hörerinnen und Hörer ein umfassendes Informations- und Kulturangebot. Der Deutschlandfunk (Dlf) liefert tiefgründige Nachrichten, Analysen und politische Debatten, während Dlf Kultur mit anspruchsvollen Beiträgen aus Kunst, Musik und Literatur begeistert. Für junge, wissbegierige Zuhörer bietet Dlf Nova eine Mischung aus aktuellen Themen und moderner Musik. Der rbb trägt mit rbb24 Inforadio zur schnellen und umfassenden Nachrichtenversorgung bei, während radio1 mit einem Mix aus anspruchsvoller Pop- und Rockmusik sowie Kulturthemen ein eher gebildetes Publikum anspricht. Fritz richtet sich mit alternativer Musik und jugendrelevanten Inhalten an die jüngere Generation, und radio3 vom rbb verwöhnt Liebhaber klassischer Musik und anspruchsvoller Features.
Die private Radiolandschaft auf DAB+ in Berlin ist ebenso vielfältig und bedient eine breite Masse an musikalischen Vorlieben. Sender wie ENERGY oder 104.6RTL spielen die aktuellen Charthits und sorgen für gute Laune im Alltag. Wer es rockiger mag, findet bei RADIO BOB! oder ROCK ANTENNE die passende Begleitung mit Gitarrenriffs und energiegeladenen Songs. Freunde des deutschen Schlagers kommen bei SCHLAGERPARADIES oder Radio Paloma auf ihre Kosten. Für eine entspannte Atmosphäre sorgen Programme wie Absolut relax mit Chill-out-Klängen oder KLASSIK RADIO mit bekannten Melodien aus Klassik und Filmmusik. Auch spezifischere Genres sind vertreten, etwa SUNSHINE LIVE für Liebhaber elektronischer Musik oder JAM FM und 98.8 KISS FM für Fans von Hip-Hop und R&B.
Darüber hinaus gibt es zahlreiche Spezialprogramme, die Nischeninteressen bedienen. Radio Teddy ist speziell auf Kinder zugeschnitten und bietet Geschichten und Lieder. Religiöse Inhalte finden sich bei ERF Plus oder Radio Paradiso, während Metropol FM ein türkisch-deutsches Programm mit Musik und Informationen ausstrahlt. JazzRadio Berlin widmet sich ganz dem Jazz, und ByteFM spricht Hörer an, die abseits des Mainstreams nach Indie- und alternativer Musik suchen. Lokale Sender wie BB RADIO und Radio Potsdam bieten zudem regionale Nachrichten und Service für Berlin und Brandenburg. Diese breite Aufstellung gewährleistet, dass jeder Radioliebhaber in Berlin über DAB+ ein passendes Programm findet, das seinen individuellen Hörgewohnheiten entspricht.
















Programm des Monats Mai 2026
Diesen Mai möchten wir dir den Berliner Rundfunk 91.4 ans Herz legen, ein Sender, der sich als dein idealer Tagesbegleiter versteht und dir die besten Hits aller Zeiten präsentiert, um positive Lebensgefühle zu wecken. Unter dem Motto "Wir lieben Berlin" dreht sich hier alles um das Leben in der Hauptstadtregion, damit du stets bestens informiert bist und mitreden kannst.
Besonders hervorzuheben ist die preisgekrönte Morgensendung "Unser Team für Berlin", die von der charmanten Simone Panteleit und ihrem Team moderiert wird. Simone Panteleit ist bekannt für ihre journalistische Neugierde, ihre Berlin-Kompetenz und ihre aufrichtige Herzlichkeit, was ihr bereits mehrfach den Deutschen Radiopreis eingebracht hat. Neben aktuellen Nachrichten, Verkehrsmeldungen und präzisen Wettervorhersagen sorgt der Sender mit einem breiten Musikrepertoire aus den letzten vier Jahrzehnten für die passende musikalische Untermalung deines Tages.
Auch abseits des regulären Programms hat der Berliner Rundfunk 91.4 einiges zu bieten. So gibt es spannende Podcasts wie "Berlin kommentiert", "Ist das Kunst oder kann das weg?", "Warum? Darum!" oder die Kieztour-Serie "Nächster Halt – Berlin", die dir die Hauptstadt auf besondere Weise näherbringt. Für Musikliebhaber stehen zudem zahlreiche Webradio-Streams zur Verfügung, die von 80er-Partymusik über 100% Deutsche Hits bis hin zu speziellen Oldies- oder Ostrock-Kanälen reichen.
Der Sender engagiert sich auch aktiv in der Region, beispielsweise mit der Aktion "Wir geben Vereinen eine Stimme", bei der gemeinnützige Organisationen die Chance erhalten, sich im Radio vorzustellen. Zudem präsentiert der Berliner Rundfunk 91.4 im September das "Classic Open Air 2026" auf dem Gendarmenmarkt und die "PYRONALE 2026", zwei echte Highlights im Berliner Veranstaltungskalender.
Du kannst den Berliner Rundfunk 91.4 ganz bequem über DAB+ in Berlin und dem Umland auf Kanal 12D empfangen. Auch über UKW ist der Sender in Berlin auf 91.4 MHz sowie in weiteren Regionen Brandenburgs zu hören. Selbstverständlich steht dir das Programm auch über digitales Kabel, den Live-Stream auf der Website und die kostenlose Berliner Rundfunk App auf deinem Smartphone oder Smart Speaker zur Verfügung, sodass du deine Lieblingshits und Informationen immer dabei hast.
Die Anfänge von DAB+ in Berlin
Schon 1995 starteten in Deutschland erste DAB-Versuche. Doch aufgrund begrenzter Sendeleistung konnte sich DAB außerhalb Bayerns nicht durchsetzen. Erst 2011 kam mit Einführung von DAB+ die Wende in Berlin. Dank höherer Reichweite und besserem Geräteangebot stieg das Interesse bei Hörern und Sendern. Die bundesweite Ausstrahlung von Programmen auf einem Kanal ist ein großer Vorteil in der Berliner Radiolandschaft.
Heute sind in Berlin über 80 Sender auf verschiedenen DAB+ Kanälen empfangbar. Sowohl der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) als auch private Anbieter haben das Digitalradio stark ausgebaut. 2022 kamen weitere lokale Anbieter und Freie Radios dazu. Die Medienanstalt Berlin-Brandenburg treibt die Digitalisierung weiter voran. DAB+ etabliert sich damit immer mehr als Radiostandard der Zukunft.
Welche Neuigkeiten gibt es zum Digitalradio in Berlin?
Die Entwicklung des Digitalradios DAB+ in Berlin und Brandenburg nimmt aktuell Fahrt auf und wird maßgeblich durch politische Entscheidungen sowie technische Erweiterungen vorangetrieben, um eine umfassendere und regionalere Programmvielfalt zu ermöglichen. Ein wesentlicher Schritt ist der am 22. April 2026 vom Brandenburger Landtag angenommene neue Staatsvertrag über private Medien in Berlin und Brandenburg, der die Weichen für die Digitalisierung der terrestrischen Rundfunkverbreitung stellt und vorsieht, dass neue Sender künftig nicht mehr über UKW starten und frei werdende UKW-Frequenzen grundsätzlich nicht neu ausgeschrieben werden. Dies läutet ein schrittweises "Auslaufenlassen" des UKW-Rundfunks ein, auch wenn UKW-Empfang vorerst weiterhin möglich bleibt.
Die Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) treibt den Ausbau aktiv voran und hat am 3. März 2026 eine umfassende Neustrukturierung der DAB+-Landschaft beschlossen. Diese sieht eine Abkehr von den bisherigen landesweiten Multiplexen zugunsten eines stärker regionalisierten Modells mit sechs Versorgungsgebieten vor: Berlin als eigenständige Region und Brandenburg, aufgeteilt in fünf Teilräume. Ziel ist es, die Radioversorgung flexibler und wirtschaftlicher zu gestalten und sowohl landesweiten als auch lokalen Anbietern besser gerecht zu werden. Im Rahmen einer Ausschreibung bis zum 13. Mai 2026 können sich Sender um voraussichtlich vier neue private Hörfunkprogramme bewerben, die spätestens im September 2028 starten sollen. Eine zentrale Auflage für kommerzielle Bewerber ist die verpflichtende Regionalisierung des Programms, inklusive stündlicher lokaler Nachrichten, Wetter- und Verkehrsmeldungen zwischen 6 und 18 Uhr für jede der sechs Regionen. Zusätzlich sind Plätze für den offenen Kanal ALEX Berlin sowie für nichtkommerziellen Lokalhörfunk (NKL) reserviert. Die mabb plant zudem ein Förderprogramm für 2027, um die Verbreitung regionalisierter Inhalte über DAB+ zu unterstützen.
Bereits im Juni 2025 wurden acht DAB+-Programmplätze vergeben, wobei 94.3 RS2 Berlin-Brandenburg und Schlager Radio auf den reichweitenstarken DAB+-Kanal 10B des rbb wechselten, was ihnen erstmals eine ähnliche technische Reichweite wie den rbb-Programmen verschafft. Freigewordene Kapazitäten auf Kanal 12D wurden an Radio Bollerwagen und Kiss FM vergeben, während Jazz fm, Discofox Antenne, NIUS – Das Radio und JazzRadio Berlin auf Kanal 7B starteten. ALEX Radio ist seit Januar 2026 über den landesweiten Multiplex Berlin-Brandenburg auf Kanal 12D empfangbar und erreicht damit ganz Berlin und Teile Brandenburgs klar und stabil. Insgesamt sind in Berlin bereits rund 70 Radioprogramme über DAB+ empfangbar, gegenüber etwa 30 über UKW, was die größere Programmvielfalt des Digitalradios unterstreicht. Technisch bietet DAB+ einen klaren Klang und stabilen Empfang ohne Störungen, unabhängig vom Internet. Die Netzabdeckung wird durch die neue regionale Struktur weiter optimiert, um auch bisher unterversorgte Gebiete in Brandenburg besser zu erreichen. Die Einführung des Warnsystems "Automatic Safety Alert (ASA)" ab Mitte 2025, das Sicherheitsmeldungen über DAB+ ohne Internetverbindung übermittelt, unterstreicht zudem die technische Erweiterung und Relevanz des Digitalradios für die Bevölkerung.
Fazit
DAB+ hat die Radiolandschaft Berlins stark geprägt und entwickelt sich mehr und mehr zum Standard. Vielfalt, verbesserter Klang und überregionale Sender überzeugen die Hörer. Sowohl öffentlich-rechtliche als auch private Sender haben DAB+ stark ausgebaut. Die Zukunft des Radios in Berlin ist digital.


DAB Angebote für Berlin viel zu einseitig. Zu viel Pop und Schlagerkram. Sehr wenig Informationssender mit gesprochendem Wort, keine Jazz Funk und Swing Angebote. Schalte wieder um auf UKW.
Fairerweise muss man aber sagen, dass es mehrere Programme für Dance / Club, Rock, Oldies, HipHop/R’n’B und Weltmusik gibt. Mit Bayern 2, DLF Nova und WDR 5 empfangen Sie auch noch drei anspruchsvolle Wortprogramme in der Hauptstadt (nur über DAB+). Alles in allem ein tolles Angebot, nachdem sich Hörerinnen und Hörer in anderen Regionen sehnen.
Ich vermisse seit Ende 2022 Bayern 2 und WDR 5 die besten Sender im Angebot. Wurden die abgeschaltet im Berliner Raum – Warum? Das ist einfach Kulturlosigkeit🤔
Wer sucht denn diese DAB+-Sender nach welchen Kriterien aus? Ich halte jedenfalls das Angebot von kulturorientierten Sendern für enttäuschend schmal. Ich hätte erwartet, MDR Kultur, SWR 2, NDR Kultur und andere vergleichbare Sender empfangen zu können.
Aber vielleicht gibt es ja noch eine Erweiterung. Die Empfangsqualität von DAB ist natürlich wunderbar!
Jürgen Wolf
Auch ich Frage mich, wer die Programme nach der Vielseitigkeit aussucht. Es kann doch nicht nur „Hipp Hopp“ übertragen werden. Das Angebot an Klassik Sendern ist auch mehr als dürftig. Selbiges an seriösen Inhalten (Nachrichten, Beiträge, Kultur etc.) ebenso.
bin leider auch ziemlich enttäuscht, dass es keinen einzigen Jazz Sender gibt
Auch ich vermisse einen Jazz-Anbieter. Country Sender gibt es auch nicht. Sehr bedauerlich.
Hallo Schönen Guten Morgen vom Nodharzrand aus Ballenstedt Graue 7 im Ortsteil Rieder , Heute sind wieder Überreichweiten auf DAB Plus Emfange Heute am 29 10.2021 Kanal 7D und 10B sehr gut Kanal 12D Eingeschränkt mit Portabelradio Indor Teleskopantenne , E-Mail [email protected] Amateurfunker mit Rufzeichen DG1HOS seit 1997
DAB+-Angebot in Berlin-Brandenburg sehr unausgewogen:
– Die DAB+ Mehrheit besteht aus „seelenlosen Musikdampfern“ wie sie auch auf normalem UKW zwischen Flensburg und Garmisch-Partenkichen hörbar sind
– Zumindest in Berlin büsst man auf DAB+ im Vergleich zu UKW auch noch u.a. Jazz-Radio und BBC-World ein, obwohl „dank“ starker Kompression bei DAB+ – was teils stark auf die Tonqualität geht – durchaus noch Platz für diese Sender wäre.
Schlußfazit in Kürze: Der bzw. die Verantwortlichen für die Programmauswahl für DAB+ Empfang in Berlin-Brandenburg machen ihren Job bei wohl guten Gehalt völlig unzureichend – und das obwohl DAB+ durchaus Platz für ausgewogenere Programmvielfalt incl. mehr Kultur und Infoprogramme ohne der Notwendigkeit für starke Komprimierung bietet. Oder bestimmt im Hintergrund eine komplett inkometente und bürgerferne Politik in Wahrheit über den Inhalt der DAB+ Pakete?
Hallo zusammen,
heutzutage geht es in der Medienbranche wie in vielen anderen Branchen nur um Macht-, Markt- und Profitleidenschaft Der Umstieg von UKW auf DAB+ mag hinsichtlich Wirtschaftlichkeit und Umweltaspekte auch gut sein, aber ob der Empfang von 82 Sendern in BLN/BRGB nun für die Endverbraucher/Innen einen wirklichen Mehrwert bietet, steht auf einem anderen Blatt. Für mich als unwissender Kleinbürger stellt sich ohnehin die Frage, wer von ca. 83 Mio. Einwohnern deutschlandweit so viele Radioprogramme konsumieren wird. Zumal es ja heutzutage noch einen Haufen alternative Möglichkeiten zum passiven Radiohören gibt (Streaming, Poadcast, Mediatheken, Internetradio weltweit, Satellit usw.. Und eben, um wenigstens 10 bis 100 Hörer/Innen auf den Sender zu bringen, spielen die meisten Sender die kommerzielle Einheitssoße an Musik. Kulturpolitik und Klassik hört eher die elitäre Schicht in unserer Gesellschaft (ja, es gibt auch Abweichungen, wo der Normalverdiener zuhört :-)), aber die breite Masse vom ausführenden Volk hört keine Klassik oder höchstens mit melodischen Popelementen aufbereitete Klassik (z.B. A. Rieu, D. Garrett usw.). Kurzum: Man könnte schreiben und diskutieren…. Mir reichen für die meiste Zeit am Tag in meinem Sendegebiet BLN/BRBG die etablierten Sender auf UKW und wenn ich keine Lust auf Radio habe, höre ich meine Musikzusammenstellung vom USB-Stick oder Smartphone :).
Ich habe DAB bei Freunden mehrmals probiert. Mein ganz persönliches Fazit: Ich bleibe bei UKW, je nach Gusto Webangebote von ÖR-Sendern, die ich gerne mal höre, BuLi-Livestream der ARD (besser als jedes überteuerte Privat-TV) und, vor allem völlig analog und von niemandem protokolliert und Cookiegetracket: Vinyl auf’m Plattendreher und Musikkassetten in meinem High-End Kassettendeck. DAB? Nee. Nix für mich.
Sehe ich genauso!
Ich benutze nach wie vor Tonband, Plattenspieler und einen analogen Tuner – alles von Technics – in wunderbarem warmen Sound.
Die DAB Qualität bewegt sich auf mittlerem mp3 Niveau.
Leider nicht so gut. Gute Radiosender sind einfach nicht zu hören z. Beilspiel Rockland Radio. Nur deutscher Schlagerkram und wenig Sender die hörenswert sind. Keine Ausländischen Sender kein BBC oder gar Planet Rock U.K. das Letztere hatte man in Berlin 2006 – 2010 hören können auch die BBC. Langweiliges Bukett Qualität wird bei der Vergabe von Sendelizenzen nicht berücksichtigt. Aidaradio oder Schlager +das ist nicht meines. Da bleibt nur noch Internetradio das ich seit je her nutze, oder die Telefonapp. Für mich nichts hörenswertes dabei. Star FM oder Radio Bob intressiert mich nicht. Musiktitel werden einfach unterbrochen und mit Werbung voll gespickt. Bei Klassik Radio funktioniert das aber gut da weis was man hat.
Die Empfangsqualität ist ja sehr gut. Aber mir ist ein Rätsel warum so ein großer Aufwand für so viele völlig überflüssige Mini-Sender betrieben wird, während die interessanten, großen Sender aus den Bundesländern nirgendwo bundesweit empfangen werden können. Warum gibt es z.B in Berlin die NDR Sender nicht zu hören ? Ich habe festgestellt, dass ich DAB+ nicht brauche, weil ich alles, was ich brauche, über Internetradio bequem erreichen kann.
Es stimmt, dass mehrere Klassiksender fehlen. Das ist sehr bedauerlich. Wer will denn den seichten Mist anhören?
Seit Januar 2023 scheint SWR3 in Berlin nicht mehr über DAB+ empfangbar zu sein obwohl der Sender oben in der Liste noch aufgeführt ist. Unverständlich, handelt es sich dabei doch um einen der meistgehörten Regionalsender in ganz Deutschland. Schwarzwaldradio zum Beispiel ist aber weiter im Berlin zu hören. Mich würde interessieren, aus welchem Grund SWR3 nicht mehr zu empfangen ist.