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Dieses Browser-Addon macht Schluss mit nervigen Cookie-Hinweisen

Genervt von ständig aufploppenden Cookie-Hinweisen beim Surfen? Dir geht’s wie vielen anderen Internet-Nutzern auch! Diese nervigen Dialoge rauben einem Zeit und Nerven. Doch es gibt Abhilfe: Das Browser-Addon „I don’t care about cookies“ erkennt und blockiert die Cookie-Warnungen auf den meisten Websites automatisch für dich. In diesem Artikel verrate ich dir, wie das praktische Tool funktioniert und worauf du bei der Nutzung achten solltest. Ich zeige auf, wo die Vor- und Nachteile liegen. Außerdem stelle ich dir eine datenschutzfreundlichere Alternative vor, an der Mozilla derzeit für Firefox arbeitet.

Funktionsweise von „I don’t care about cookies“

Die Browser-Erweiterung „I don’t care about cookies“ funktioniert recht einfach: Nach der Installation erkennt sie auf den meisten Websites, wenn ein Cookie-Hinweis erscheint und blockiert oder blendet diesen automatisch aus.

Das praktische Tool übernimmt also das nervige Wegklicken der Dialoge für dich. Die Cookie-Warnungen tauchen erst gar nicht mehr auf und du kannst ohne Unterbrechung weiter surfen. Technisch geschieht dies, indem die Erweiterung die Hinweise aus dem Quellcode der Seite entfernt oder unsichtbar macht.

Für dich bedeutet das eine enorme Zeitersparnis und weniger Ablenkung beim Surfen. Kein nerviger Mausklick mehr bei jedem Seitenaufruf! Außerdem akzeptiert „I don’t care about cookies“ nur die technisch notwendigen Cookies einer Seite automatisch. Deine Privatsphäre bleibt so besser geschützt.

Die Installation der nützlichen Erweiterung ist kinderleicht: Du lädst sie über den Browser-Store deiner Wahl herunter und installierst sie mit einem Klick. Schon kannst du die nervigen Cookie-Dialoge vergessen und dich ganz auf die Inhalte konzentrieren. Probiere es aus – dein Surf-Erlebnis wird stressfreier!

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Nachteile und Kritik

Doch die praktische Browser-Erweiterung hat auch ihre Schattenseiten. Datenschützer kritisieren, dass durch das automatische Ausblenden der Cookie-Hinweise wichtige Informationen übermittelt werden. Der User sieht nicht mehr, welche Cookies gesetzt werden und wofür sie genutzt werden.

Zudem setzt „I don’t care about cookies“ nicht grundsätzlich die datenschutzfreundlichsten Optionen bei der automatischen Zustimmung. Es werden auch nicht-notwendige Cookies akzeptiert, wenn die Website sonst nicht funktionieren würde.

Einige Experten sehen darin einen Widerspruch zum Geist der DSGVO. Die Idee der Cookie-Warnungen war ja, dass der Nutzer selbst entscheidet, welche Datenverarbeitung er zulässt. Diese Kontrolle wird durch die Erweiterung untergraben.

Auch die mangelnde Transparenz des Entwicklers wurde kritisiert. Es war lange unklar, wie die Blockierung der Cookie-Hinweise genau funktioniert und ob womöglich selbst Daten gesammelt werden. Hier hat sich der Programmierer nicht von seiner besten Seite gezeigt.

Insgesamt überwiegen für viele User zwar die Vorteile von „I don’t care about cookies“. Risikofrei ist die Nutzung aber nicht. Es gibt durchaus datenschutzfreundlichere Alternativen.

Alternative: Firefox mit integrierter Funktion:

Eine datenschutzfreundlichere Alternative zu „I don’t care about cookies“ ist derzeit in Entwicklung. Denn nicht nur genervte User, sondern auch die Browser-Entwickler haben die Nase voll von lästigen Cookie-Dialogen.

Mozilla arbeitet für seinen Firefox-Browser an einer integrierten Funktion, um Cookie-Warnungen automatisch auszublenden. Diese befindet sich bereits in der Testphase, ist aber noch nicht offiziell verfügbar.

Der Vorteil: Im Gegensatz zur Erweiterung von Drittanbietern ist Mozilla bemüht, die datenschutzfreundlichsten Optionen bei der automatischen Cookie-Akzeptanz zu setzen. Es werden also nach Möglichkeit keine unnötigen Cookies zugelassen.

Technisch funktioniert das Firefox-Feature ähnlich wie „I don’t care about cookies“. Die Cookie-Hinweise werden ausgeblendet oder blockiert. Laut Tests wurde beispielsweise das Cookie-Banner der Google Suche schon automatisch beantwortet.

Noch unklar ist, wann genau die Funktion final veröffentlicht wird. Vermutlich wird sie zunächst nur in den privaten Firefox-Fenstern aktiv sein. Aber über die Einstellungen kann man sie sich sicher auch manuell für den ganzen Browser aktivieren.

Fazit

Die Browser-Erweiterung „I don’t care about cookies“ ist für viele Internet-Nutzer eine große Erleichterung im Umgang mit lästigen Cookie-Hinweisen. Das einfache Tool spart Nerven und Zeit, indem es die Dialoge auf den meisten Websites automatisch blockiert.

Man sollte sich allerdings bewusst sein, dass dies auf Kosten der Transparenz geht. Welche Cookies akzeptiert werden, sieht man nicht mehr. Auch werden nicht nur essentielle Cookies zugelassen. Wer Wert auf Datensparsamkeit und informierte Entscheidungen legt, sollte daher auf datenschutzfreundlichere Alternativen setzen.

Die Firefox-Entwickler zeigen, dass es auch anders geht: Indem Browser die Cookie-Hinweise automatisch mit maximaler Datensparsamkeit beantworten. Solche integrierten Funktionen sind transparenter und sicherer als Add-ons von Drittanbietern.

Fazit: „I don’t care about cookies“ ist praktisch, aber nicht ohne Risiko. Die Zukunft gehört browser-seitigen Funktionen, die Cookie-Warnungen datenschutzfreundlich automatisieren. Bis diese verfügbar sind, hilft das Add-on als Zwischenlösung gegen aufploppende Cookie-Dialoge.

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Matthes Vogel

Matthes, 1983 in Thüringen geboren, ist ein Experte auf dem Gebiet der Unterhaltungstechnik und Medien. Er studierte von 2005 bis 2008 Betriebswirtschaft und hat sich im Anschluss durch diverse Weiterbildungen und Lehrgänge kontinuierlich fortgebildet, insbesondere im Bereich der Digitalisierung und Medientechnologie. Zu Beginn seiner Karriere bei seinem ersten Arbeitgeber übernahm er neben seiner Haupttätigkeit auch Aufgaben als IT-Assistent im gleichen Unternehmen. Seit 2009 lebt und arbeitet Matthes in Frankfurt. Als passionierter Fachmann besucht er regelmäßig Fachmessen wie die IFA, um stets auf dem neuesten Stand zu bleiben. Aktuell ist er als Projektmanager für Digitalisierung und Innovation bei einem Wohnungsunternehmen tätig.… More »

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