Das Digitalradio DAB+ hat in Deutschland einen neuen Höhepunkt erreicht: Die Reichweite überholt erstmals das Webradio, und die Indoor-Abdeckung des ersten nationalen Multiplexes liegt bei über 91 Prozent. Der Ausbau geht mit Hochdruck weiter, wobei 2026 gezielt Regionen wie die Inseln Borkum und der Harz versorgt werden. Programme wie Absolut Relax profitieren von der Netzdichte, während private Sender wie Klassik Radio zunehmend auf DAB+ umsteigen. Zudem sorgt das Sicherheitsfeature ASA für einen wichtigen Mehrwert in puncto Katastrophenschutz. Die Zukunft des Radios ist digital, vielfältig und sicher.
Digitalradio DAB+ ist längst keine Zukunftsmusik mehr, sondern der moderne Standard für den Hörfunk. Vielleicht hast du dir schon ein neues Gerät zugelegt, oder du spielst noch mit dem Gedanken. Egal, wo du stehst: Die Entwicklung des Digitalradios in Deutschland ist dynamischer denn je. Die Frequenzknappheit des alten UKW gehört der Vergangenheit an, und die digitale Ära bringt uns nicht nur kristallklaren Klang, sondern auch eine Programmfülle, die vor wenigen Jahren noch undenkbar war. Große Sendergruppen wie der NDR treiben den Netzausbau mit Hochdruck voran, während sich private Anbieter vermehrt vom teuren und energieintensiven UKW verabschieden. Es ist eine spannende Zeit, in der das Radio neu gedacht wird. Von der Insel Borkum bis in den Harz, von Musik-Spezialprogrammen wie Absolut Relax bis hin zu wichtigen Sicherheitsdiensten – die neuesten Entwicklungen zeigen, dass DAB+ endgültig in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist und eine echte Bereicherung für dein tägliches Hörerlebnis darstellt. Zeit, die wichtigsten Fakten zu beleuchten und einen Blick in die nahe Zukunft des digitalen Radios zu werfen. Willst du direkt einsteigen? Dann schau dir am besten gleich den aktuellen DAB+ Preisvergleich an.
Inhalt
Key Facts: Die wichtigsten Fakten zum Digitalradio
Die jüngsten Zahlen und Entwicklungen unterstreichen eindrucksvoll den Erfolg von DAB+ in Deutschland. Das Digitalradio hat sich vom Nischenprodukt zum Massenmedium entwickelt, und die Dynamik nimmt weiter zu:
- Rekord-Abdeckung: Ende 2025 umfasste das Sendernetz der ersten nationalen Programmplattform bereits 181 Standorte. Dadurch können über 91 Prozent der Bevölkerung das Signal mit einer Zimmerantenne zu Hause empfangen.
- Reichweiten-Meilenstein: Laut aktuellen Audio Trends hören inzwischen rund 23 Millionen Menschen in Deutschland innerhalb von vier Wochen über DAB+. Damit hat DAB+ in der Reichweite erstmals das Webradio überholt und ist der treibende Wachstumstreiber der Digitalisierung im Hörfunk.
- Programmvielfalt: Regional sind über 300 verschiedene Radioprogramme über DAB+ verfügbar. Über 100 davon werden ausschließlich digital ausgestrahlt und bedienen somit neue Nischen und Genres, die auf UKW keinen Platz fanden.
- Strategischer Umstieg: Große private Sender wie Klassik Radio steigen in Regionen wie Bayern strategisch komplett auf DAB+ um, da die digitale Verbreitung im Vergleich zu UKW deutlich kostengünstiger und energieeffizienter ist und zudem eine bundesweite Reichweite ermöglicht.
- Sicherheitsfeature ASA: Der Dienst Automatic Safety Alert (ASA) wurde bundesweit auf Funktion getestet und ist verfügbar. Dieses Feature ermöglicht es, Warnmeldungen auch bei ausgeschaltetem Radio zu empfangen – ein wichtiger Schritt für die Katastrophenvorsorge.
- Netzausbau 2026: Der NDR setzt den Netzausbau in topografisch anspruchsvollen oder bisher schlecht versorgten Regionen fort. Geplante Maßnahmen für 2026 umfassen unter anderem die Inseln Borkum und Fehmarn sowie Füllsender im Harz (Osterode-Gittelde und Sieber).
Netzrevolution in der Fläche: Der Ausbau 2026
Die Zahl der Senderstandorte ist ein direktes Maß für die Verfügbarkeit und Qualität des Digitalradios. Die jüngsten Digitalradio DAB+ News zeigen, dass die Senderbetreiber ihre Versprechen halten und das Netz kontinuierlich verdichten. Der erste bundesweite Multiplex (Kanal 5C), der unter anderem Programme wie Deutschlandfunk, Deutschlandfunk Kultur, Absolut Relax, Klassik Radio und Schwarzwaldradio verbreitet, hat mit der Inbetriebnahme von Sendeanlagen in Neuruppin (Brandenburg) und Meschede (Nordrhein-Westfalen) die beeindruckende Marke von 181 Standorten erreicht. Das Ergebnis ist eine Indoor-Versorgung von über 91 Prozent der deutschen Bevölkerung – ein echter Meilenstein.
Das Ziel des Deutschlandradios, das Sendernetz auf bis zu 210 Standorte zu komplettieren, verspricht, die verbliebenen weißen Flecken in den kommenden Jahren weiter zu schließen. Aber auch regional tut sich enorm viel. Der Norddeutsche Rundfunk (NDR) beispielsweise treibt den Ausbau in seinem Sendegebiet mit Nachdruck voran. Für 2026 stehen Regionen wie die Inseln Borkum und Fehmarn im Fokus, wo der Indoor-Empfang deutlich verbessert werden soll. Auch im topografisch anspruchsvollen Harz sind neue Füllsender geplant, um eine lückenlose Versorgung in Gebieten wie Osterode-Gittelde und Sieber zu gewährleisten. Diese gezielten Maßnahmen zeigen, dass der Ausbau nicht nur auf die Ballungszentren beschränkt ist, sondern auch ländliche und geografisch herausfordernde Gebiete in den Blick nimmt. Wer wissen möchte, wie es in den einzelnen Regionen aussieht, kann sich beispielsweise über den Stand von DAB+ in Schleswig-Holstein informieren, wo der Umstieg von UKW auf DAB+ bereits eine wichtige Rolle spielt.
Die Hörerzahlen sprechen Bände: DAB+ überholt Webradio
Die vielleicht bemerkenswerteste Nachricht ist der Durchbruch in den Hörerzahlen: Mit 23 Millionen Menschen, die innerhalb von vier Wochen DAB+ hören, hat das Digitalradio das Webradio in der Reichweite überholt. Dies ist ein klares Zeichen dafür, dass die Kombination aus kostenloser, einfacher Verfügbarkeit und der enormen Programmauswahl überzeugt. Die Hörer lieben die Vielfalt: Mit über 300 regional verfügbaren Programmen bietet DAB+ eine Bandbreite, die UKW niemals erreichen konnte.
Die zweite nationale Programmplattform, die Sender wie Absolut HOT, Rock Antenne und Oldie Antenne bündelt, erweitert das Angebot zusätzlich und erreicht mit ihren 16 Privatradios eine breite Zielgruppe. Programme wie Absolut Relax profitieren von diesem nationalen Ausbau und sind nun in vielen Regionen Deutschlands terrestrisch empfangbar, wo sie zuvor nur über UKW oder das Internet zu hören waren. Darüber hinaus gewinnen auch lokale und regionale Multiplexe an Bedeutung. Ein herausragendes Beispiel ist Nordrhein-Westfalen, wo im Dezember 2025 der Sendebetrieb für 42 Lokalradios über DAB+ gestartet ist. Diese Entwicklung sorgt für eine nie dagewesene lokale Medienvielfalt und stärkt die regionale Identität im Radio. Die wachsende Attraktivität von DAB+ führt auch dazu, dass private Sender wie Klassik Radio den digitalen Weg strategisch wählen. Der Umstieg von UKW auf DAB+ ist nicht nur eine Investition in die Zukunft, sondern auch eine wirtschaftlich sinnvolle Entscheidung, da die digitale Verbreitung effizienter und kostengünstiger ist.
Mehr als nur Musik: Technologische Highlights und UKW-Abschaltungen
DAB+ ist mehr als nur ein digitaler Übertragungsweg für Musik. Es ist eine moderne Technologieplattform, die Zusatzdienste und Sicherheitsfunktionen bietet, welche UKW schlichtweg nicht leisten kann. Ein wichtiges Feature ist der Automatic Safety Alert (ASA). Dieses bundesweit getestete System ermöglicht es, behördliche Warnmeldungen und Katastropheninformationen zu senden, die selbst dann auf kompatiblen DAB+ Radios erscheinen, wenn das Gerät ausgeschaltet ist oder ein anderes Programm läuft. In einer Zeit, in der die Warnung der Bevölkerung immer wichtiger wird, ist dies ein unschätzbarer Vorteil gegenüber dem analogen Radio.
Technisch bietet DAB+ zudem weitere Mehrwerte. Dienste wie Slideshow (Übertragung von Bildern, Logos, Album-Covern) und Journaline (textbasierte Nachrichten und Programminformationen) verwandeln das Radio in ein multimediales Erlebnis. Obwohl die Technologie bereits fortgeschritten ist, arbeiten die Betreiber kontinuierlich an der Verbesserung und der Einführung von Hybrid-Radio-Lösungen, die DAB+ mit dem Internetempfang (IP) verschmelzen, um die bestmögliche Empfangsqualität und Programmauswahl zu gewährleisten. Wer sich für die Hintergründe der Digitalisierung und die Arbeit der Senderbetreiber interessiert, findet beim Digitalradio Deutschland e.V. viele weiterführende Informationen.
Parallel zum Ausbau des Digitalradios schreitet die UKW-Abschaltung voran. Zwar gibt es noch keinen bundesweiten Endtermin, doch die Tendenz ist klar. Das Deutschlandradio hat in einigen Regionen mit sehr guter DAB+-Versorgung bereits kleinere UKW-Sender abgeschaltet, um den kostenintensiven Parallelbetrieb zu reduzieren und den Forderungen der KEF (Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs) nachzukommen. Auch private Sender in Bayern haben UKW-Sender vom Netz genommen. Dieser schrittweise Rückzug aus der analogen Welt macht deutlich: DAB+ ist der etablierte Standard, und die verbleibenden Jahre von UKW sind gezählt. Für dich als Hörer bedeutet das: Es gibt keinen besseren Zeitpunkt, um auf ein zukunftssicheres Gerät umzusteigen.
Fazit
Die Digitalradio DAB+ News vom Januar 2026 zeichnen das Bild eines Hörfunkstandards, der in Deutschland endgültig den Durchbruch geschafft hat. Mit einer Indoor-Abdeckung von über 91 Prozent, dem strategischen Ausbau in ländlichen Regionen durch Sender wie den NDR und der erstmaligen Überholung des Webradios in der Reichweite ist DAB+ der unangefochtene Wachstumsmotor im deutschen Hörfunkmarkt. Programme wie Absolut Relax profitieren vom bundesweiten Sendernetz, und die Hörer erhalten eine beispiellose Vielfalt von über 300 Programmen.
Die technologischen Mehrwerte, insbesondere das Sicherheitsfeature ASA, machen DAB+ zu einem unverzichtbaren Medium für die Zukunft. Der schrittweise Rückzug von UKW-Sendern, sowohl bei den öffentlich-rechtlichen als auch bei privaten Anbietern, unterstreicht, dass die digitale Transformation nicht mehr aufzuhalten ist. Wenn du noch zögerst, ist jetzt der ideale Zeitpunkt für den Umstieg. Die Geräte sind ausgereift, die Programmauswahl ist riesig, und der Empfang ist in fast allen Regionen hervorragend. Ob du ein kompaktes Radio für zu Hause oder ein mobiles DAB+ Radio mit Akku für unterwegs suchst: Die digitale Ära bietet für jeden Bedarf das passende Gerät. Schau dir am besten gleich den aktuellen DAB+ Preisvergleich an und starte dein digitales Hörerlebnis!
FAQ
Wie viele Menschen hören in Deutschland DAB+?
Laut aktuellen Audio Trends hören rund 23 Millionen Menschen in Deutschland innerhalb von vier Wochen über DAB+. Damit hat das Digitalradio in der Reichweite erstmals das Webradio überholt.
Welche neuen Regionen profitieren 2026 vom DAB+ Ausbau?
Der Norddeutsche Rundfunk (NDR) plant für 2026 gezielte Ausbaumaßnahmen. Dazu gehören die Verbesserung des Indoor-Empfangs auf den Inseln Borkum und Fehmarn sowie die Installation von Füllsendern in topografisch anspruchsvollen Harz-Regionen wie Osterode-Gittelde und Sieber.
Was ist das Sicherheitsfeature ASA bei DAB+?
ASA steht für Automatic Safety Alert. Es handelt sich um einen Dienst, der es ermöglicht, behördliche Warnmeldungen und Katastropheninformationen zu empfangen, selbst wenn das DAB+ Radio ausgeschaltet ist oder ein anderes Programm läuft. Dies wurde bundesweit getestet und ist verfügbar.
Warum steigen private Sender von UKW auf DAB+ um?
Private Sender wie Klassik Radio steigen vermehrt auf DAB+ um, weil die digitale Verbreitung im Vergleich zu UKW deutlich kostengünstiger und energieeffizienter ist. Zudem ermöglicht DAB+ vielen Sendern eine bundesweite terrestrische Reichweite, die sie auf UKW nicht hatten.
Wie viele Programme sind über DAB+ verfügbar?
Regional sind in Deutschland über 300 verschiedene Radioprogramme über DAB+ verfügbar. Davon werden über 100 Programme ausschließlich digital ausgestrahlt und bieten somit eine enorme Vielfalt an neuen Nischen und Genres.

