Heute Morgen hieß es erneut, zeitig aufzustehen. 10:00 Uhr sollte der Flieger von Foz do Iguacu International Airport (IGU) nach Rio de Janeiro-Galeão (GIG) gehen. Dazu mussten wir zunächst von Argentinien über die Grenze. Emilia, die freundliche Dame an der Rezeption der Selvaje Lodge Iguazú, bestellte uns dafür ein Taxi, dass uns 7:30 Uhr von der Lodge abholte und über die Grenze nach Argentinien brachte. Kurz nach 8 Uhr waren wir bereits am Foz do Iguacu International Airport (IGU).

Foz do Iguacu International Airport (IGU) ohne Lounge

Für brasilianischen Inlandsflüge fehlte es an einer Lounge, die wir mit unserem Oneworld-Status hätten nutzen können. Es gab auch kein kostenfreies Wifi. Stattdessen war die Abflughalle innerhalb kurzer Zeit ganz und gar überfüllt, weil ein paar Minuten vorher eine Maschine nach San Paolo rausging.

LA 3186 nach Rio de Janeiro

Für den Flughafen Rio de Janeiro-Galeão hatten wir uns über den Dienstleister “Gettransfer.com” einen Transfer zum Hotel gebucht. Wir konnten über die App von Gettransfer einen genauen Treffpunkt ausmachen, bei dem unser Fahrer dann pünktlich auf uns wartete.

Hotel Mama Shelter Rio de Janeiro in Santa Teresa

Auf dem Weg zum Hotel riet uns der Fahrer zu erhöhter Achtsamkeit in unserem Viertel. Es sei hier und da gefährlich. Im Hotel “Mama Shelter” angekommen, haben wir uns auf einer Karte zeigen lassen, welche Sehenswürdigkeiten wir uns anschauen sollten und welche Gegenden man besser meidet.

Mama Shelter ist die Lifestyle- bis Mittelklassemarke der Accor Hotelgruppe. Das Hotel erweckt nicht den Eindruck, zu einer großen Kette zu gehören. Die Zimmer sind zwar einfach gehalten, aber dafür raffiniert und mit Liebe zum Detail eingerichtet. Wir werden im Mama Shelter jedoch nur eine Nacht bleiben und dann nach Ipanema umziehen.

Wir haben die Accor-App genutzt, um vorab online einzuchecken. Nach der Landung am Flughafen von Rio erhielt Alex eine Textnachricht: “Hello! Your room is ready at Mama Shelter.” Im Hotel angekommen war die junge Dame am Empfang offensichtlich überrascht, dass solche Nachrichten überhaupt verschickt werden. Einen Anruf und fünf Minuten später war das Zimmer dann aber auch bezugsfertig.

Santa Teresa

Nachdem wir unser Gepäck auf dem Zimmer verstaut hatten, machten wir uns auf den Weg, Santa Teresa zu erkunden. Weil man hungrig keine Stadt erkundet, stärkten wir uns zunächst im künstlerischen Mô Café, in der R. Santa Cristina, 181. Hier tat man sich zunächst schwer, Englisch mit uns zu sprechen. Es gab aber dann doch eine englische Speisekarte und irgendwie konnte man sich verständigen. Der Bananenkuchen ohne Zucker war ausgezeichnet!

Als nächstes wollten wir die Escadaria Selarón, die weltberühmten Stufen in Rio de Janeiro, erkunden. Weil sich Santa Teresa auf einem Hügel befindet, ging es steil bergab, bis wir die Stufen erreichten. In Santa Teresa kann man auch in die Straßenbahn, “Bonde” genannt, einsteigen. Eine fahrt kostet 20 Real (ca. 4 Euro). Das war uns zu teuer für zwei Stationen Bahn fahren, weswegen wir uns dagegen entschieden.

Wir liefen weiter zum Parque das Ruinas. Von dessem Turm aus hat man einen tollen 360° Blick über die Stadt. Aber auch der Ort selbst, mit zerbröckelnden Mauern und Großstadt im Hintergrund, wird gerne als Kulisse für Fotos verwendet.

Santa Teresa bietet aber auch eine Reihe von Bars und Restaurants. Nach Auskunft des Hotels kann man auch in der Dunkelheit, unbesorgt dort einkehren. Wir haben trotzdem im Hotel gegessen. Nach dem vielen Laufen und dem Überwinden von einigen Höhenmetern waren wir entsprechend groggy.