Casa Amarelo Hotel als Tageshotel

Vor dem Abreisetag probierten wir einen neuen Dienst aus: dayuse.de – eine Vermittlung von Hotelzimmern, die man nur tagsüber belegt. Unser Rückflug nach Deutschland ging erst um 22:00 Uhr und die Check-Out-Zeit im Best Western Hotel war bereits 12.00 Uhr. Ich finde es praktisch, vor einem langen Flug noch einmal zu duschen oder eine kurze Pause auf dem Zimmer einzulegen.

So entschieden wir uns spontan für ein weiteres Hotel im Künstlerviertel Santa Teresa: Das “Casa Amarelo Hotel” – ein wahrer Glücksgriff! Das Gebäude ist aus dem Jahre 1904. Beim Betreten des Hotels führt ein langer, gekachelter Gang zu einem altehrwürdigem Aufzug. Nach einem freundlichen Empfang haben wir die Suite im Dachgeschoss bekommen. Das Besondere war neben dem tollen Blick auf die Stadt, dass das Zimmer direkt über den Aufzug zu erreichen war. Im “Casa Amarelo Hotel” gibt es auch einen tollen Garten und ein Pool. Der von Grün umgebene Pool liegt ebenfalls exponiert, so dass man auch von da aus einen schönen Blick auf die Stadt hat.

Vor der Abreise noch auf den Corcovado

Obwohl das Casa Amarelo Boutique Hotel ein lauschiges Plätzchen ist und man die Zeit auch dort am Pool gut verbringen kann, haben wir uns am letzten Tag noch auf den Weg gemacht, den Corcovado, bekannt durch die Christusstatue “Cristo Redentor”, zu erkunden. Neben dem Zuckerhut ist die Christusstatue das Wahrzeichen von Rio de Janeiro.

1931 wurde Cristo Redentor eingeweiht und steht seit dem auf dem 710 Meter hohen Berg Corcovado, der sich im Nationalpark Tijuca befindet. Um auf den Berg zu gelangen, sind wir mit der Corcovado-Bergbahn gefahren. Die Zahnradbahn fährt alle 30 Minuten und kostet – je nach Saison – zwischen 65,00 und 79,00 Real. Es lohnt sich übrigens auf den Zweiersitzen im Zug zu sitzen – auf der rechten Seite (bergaufwärts) hat man einen tollen Blick auf Rio.

Die Fahrt dauerte 20 Minuten. Oben angekommen, wehte ein frischer Wind. Es war bewölkt, so dass die Christusstatue ab und zu in den Wolken verschwandt.  Rund um die Statue flogen weiße Tauben, das hatte schon etwas biblisches.